Mitten im Trubel des Alltags bleiben Menschen stehen und werden still.
Es ist keine Demonstration,
es ist keine Aktion,
es ist kein Widerstand,
kein Flashmob …

Es ist ein Moment der Stille.

Rückschau, Public Silence, 16. März 2009

Hauptbahnhof Berlin

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Aussen
Hauptbahnhof Berlin, 16. März, 14:15 Uhr.
Etwa fünfzig Menschen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, blieben verteilt auf dem erstem Obergeschoss stehen - als ob zufällig - und begaben sich an dem Ort, wo sie stehen geblieben waren in Meditation. So standen sie für etwa 10 Minuten  ...

Die Erfahrung
Etwas unsicher ging ich noch eine Runde. Werden auch genug Menschen kommen? Werde ich meditieren können. Die Zeiger der omnipräsenten Uhren gehen auf Viertelnach zu. Ich habe einen Platz gefunden. Nicht versteckt, aber auch nicht mittendrin.
Jetzt schliesse ich die Augen. Eine Weile bin ich hauptsächlich mit dem Aussen beschäftigt -  Menschen, welche laut an mit vorbeigehen, Zugansagen, meine eigene Peinlichkeit ...
Dann tauche ich ein in einen stilleren Zustand. "In sich hinein lauschen"

Ab hier gibt es keine weiteren Worte …

Ob es stiller geworden ist? In mir drin - ja. Aussen, ich glaube auch oder war es das, weil es in mir stiller wurde …?

Danke an alle die in Stille waren!